So, klicke einfach auf diesen Knopf hier und “zack” ist dein Bewusstsein auch schon erweitert.

Die 16 Tools, die ich dir heute in einer kurzen und knackigen Liste vorstelle, führen dich zwar nicht per Knopfdruck zu erweiterten Bewusstseinszuständen, können dich aber bei der Bewusstwerdung unterstützen (eine Voraussetzung für erweiterte Bewusstseinszustände).

Dein erweitertes Bewusstsein zu nutzen, sehe ich als besonders wichtig an, entspannt produktiver zu werden ohne auszubrennen.

Wie du hier vielleicht bereits gelesen hast, stellt es einen “Produktivitäts-Turbo” dar und ist ein wichtiger Bestandteil in meinem E-Mail Beratungspaket.

Um den Prozess der Bewusstseinserweiterung zu vereinfachen, müssen erst einmal Dinge bewusst und aus der Tiefe des Unterbwusstseins an die Oberfläche gespült werden.

Im Arbeits- und Privatleben kann das das Bewusstmachen von toxischen Menschen sein.

In der Meditation können das bestimmte Gedanken sein, denen wiederum bestimmte Gefühle und denen wiederum bestimmte Erlebnisse und Glaubenssätze aus der Vergangenheit zu Grund liegen.

Je mehr diese Dinge aufgelöst werden, um so leichter sind Momente, in denen du Zugang zu erweitertem Bewusstsein oder deinem höheren Selbst erhältst.

Zum Thema erweiterte Bewusstseinszustände sind mit der Zeit einige Missverständnisse entstanden.

Sie sind nämlich nichts, was du erst produzieren musst, da sie eh bereits vorhanden sind und die Essenz deines Seins ausmachen.

Es ist vielmehr vergleichbar mit dem Beseitigen von “Schmutzschichten” niedriger Bewusstseinsstufen, um die nächst höhere klar sehen zu können.

Grundsätzlich sind alle Stufen immer vorhanden, so dass du auch in die umgekehrte Richtung gehen kannst und “Schmutzschichten” zu bereits bestehenden hinzu addierst, dadurch dein Bewusstsein einschränkst und dich damit in immer niedrigeren Bereichen aufhältst.

Der Begriff “Stufe” dient hierbei nur als Hilfe und Modell zum besseren Verständnis und soll keine Hierarchie suggerieren, die es dabei ohnehin gar nicht gibt.

Toxische Menschen oder der regelmäßige Konsum von bewusstseineinschränkenden Substanzen wie Alkohol oder bewusstseineinschränkenden Informationen (z.B. 95% Nachrichten und Fernsehen) sind einige solcher Faktoren.

Hier liegt auch in umgekehrter Richtung die Gefahr bei bewusstseinserweiternden Substanzen.

Derjenige der sie konsumiert, erhält Zugang zu einem Bewusstseinsbereich, der ihm vorher nicht zugänglich war.

Dadurch, dass die Substanz dabei geholfen hat, findet aber eine falsche Schlussfolgerung statt.

Es wird gefolgert, dass die Droge oder Substanz die Bewusstseinserweiterung verursacht hat.

Tatsächlich wurde aber nur kurzfristig die Schmutzschicht (z.B. negative Emotionen, Gedanken, Glaubenssätze, etc.) entfernt oder umgangen und der Bereich freigegeben, der die gesamte Zeit ohnehin schon existierte.

Wenn man bewusst mit solchen Substanzen umgeht, die richtige Dosis kennt und weiß, wie man die gemachte Erfahrung in das substanzfreie “normale” Bewusstsein integriert und zurückholt, sind damit besonders effektive Abkürzungen möglich.

Weniger riskant aber dafür etwas mühsamer ist das regelmäßige Meditieren, bei dem der Prozess des “Schmutz Entfernens” etwas länger dauert.

Darüber hinaus gibt es noch einige weitere natürliche Abkürzungen über bestimmte Atemtechniken.

Auch hier ist das bewusst machen und das nicht urteilende Beobachten von Gedanken und Gefühlen (nicht damit identifizieren) eine der Grundtechniken.

Besonders im Bereich der geistigen Aktivitäten oder Gehirnaktivitäten gibt es mittlerweile Tools, die dem Nutzer dabei helfen können, sich Dinge sowohl auf geistiger wie auf physischer Ebene einfacher bewusst zu machen.

Zu diesen Werkzeugen gesellen sich immer weitere, die auch direkt bewusstseinserweiternde Zustände hervorrufen und ähnlich wie psychedellische Substanzen die “Schmutzschichten” für eine kurze Zeit umgehen können.

Zu gut 90% gehören hier Bio-Sensoren in unterschiedlichsten Ausführungen dazu.

Schaut man sich die negativen Bewertungen auf einer bekannten E-Commerce Plattform an, stecken diese Geräte oftmals noch in den Kinderschuhen.

höheres Selbst

 

Die 16 Tools, die dein höheres Selbst zugänglich machen

 

Persönliche Bio-Sensoren

Mit dem Tragen von Bio-Sensoren können dem Nutzer die Änderung seines Geisteszustands und anderer bisher unbewusster Körperfunktionen bewusst gemacht werden.

Die meisten auf dem Markt messen aktuell unterschiedlich erfolgreich Gehirnwellen, Herzfrequenz und Atem.

Spire misst zum Beispiel den Atem und emotionale Zustände.

Ein weiterer Bio-Sensor kommt von Heart Math Solution, der dir ermöglicht, deine Herzfrequenz zu regulieren und damit besser zur Ruhe zu kommen.

Und Muse verspricht seinen Kunden das Meditieren zu erlernen, in dem es feststellt, wann das Gehirn fokussiert und wann es abgelenkt ist.

 

Kunstprojekte

Kunst (nicht jedes Kunstwert) hat schon immer eine bewusstseinserweiternde Komponente inne gehabt.

Oftmals ist das Kunstwerk selbst bereits der Versuch des Künstlers gemachte erweiterte Bewusstseinszustände in die “normale” Welt zurückzuholen und einen Teil davon dort festzuhalten.

Aktuell gibt es die Tendenz Kunstprojekte mit der Hilfe von Technologie und Biosensoren immer interaktiver zu machen.

Manche Kunstwerke wurden dabei so gestaltet, dass sie sich von Mal zu Mal unterscheiden und nie in der gleichen Art und Weise erlebt werden können.

Ein Beispiel dafür ist die so genannte “Mutual Wave Machine”.

Es handelt sich bei ihr um einen kapselförmigen abgeschlossenen Raum für zwei Personen, der durch die  gemessene Hirnaktivität beider Teilnehmer audiovisuelle Sinneseindrücke produziert.

Du hörst und siehst dabei in abstrakter Form, was dein Gegenüber denkt. Solltest du es einmal versuchen, gehe bei der Auswahl deines Partners also besser auf Nummer sicher 😉

Wenn ihr beide eine höhere Synchronisation der Hirnwellen aufweist, lässt sich das an einer größeren Lebendigkeit und deutlich stimmigen und wiedererkennbaren audiovisuellen Mustern erkennen.

Bei einer fehlenden Synchronisation zwischen deinen und den Gehirnwellen deines Partners entsteht ein dunkles audiovisuelles Chaos.

Ähnliche Kunstprojekte:

 

Weitere Tools und Projekte

  • Neuromore als eine Plattform die die Daten von mehreren Biosensoren bündelt und daraus eine anpassbare audiovisuelle Erfahrung für den Nutzer bastelt.
  • OpenBCI: ein OpenSource Projekt in dem sowohl Hardware als auch Software für EEG basierte Gehirn-Computer Schnittstellen entwickelt werden.
  • SoundSelf: ein noch in der Entwicklung befindliches Videogame, das auf virtueller Realität und 3D Brille basiert. Das Kernelement des Projekts ist, dass der Spieler mit seiner eigenen Stimme die virtuelle Realität immer wieder auf’s neue um sich herum erschaffen kann.
  • [email protected]: eine Plattform mit mehreren Musikstücken, die extra auf eine höhere Konzentration hin und damit eine höhere Produktivität optimiert wurden. Bei dieser Modifikation wurde besonders Rücksicht auf den typischen Konzentrationsverlauf des Gehirns genommen.
  • Nervana: Die Geräte von Nervana stimulieren in einer nicht-invasiven Art und Weise den Vagus Nerv und synchronisieren diesen mit entsprechender Musik. Dadurch kommt eine zügige Entspannung und erhöhte Konzentration zu Stande.
  • Neumitra: Jeder kennt sie – Plätze und Orte, die entspannen und auch jene die das Gegenteil tun. Neumitra ist Google Maps für Gefühle. Das Tool wird es dir möglich machen, über eine interaktive Karte herauszufinden, wo sich entspannende und wo sich stressige Orte befinden. Jeder Nutzer kann ebenfalls selbst an unterschiedlichen Orten diese Karte weiter entwickeln und pflegen.
  • Lief: Lief ist ein Bio-Sensor, der wie ein Pflaster am Körper angebracht wird. Er misst deine Herzfrequenz und deinen Atem und gibt dir sofort Feedback über deinen Zustand und daraufhin Tipps wie du eine mögliche Stressreaktion kompensieren kannst. Du erhältst dabei ein Bewusstseinstraining, bei dem dir Stresssituationen und seine Auslöser immer bewusster werden.

 

Fazit

Es hat schon immer “Tools” und Systeme für den Menschen gegeben, um erweiterte Bewusstseinszustände in kurzer Zeit hervorzurufen (z.B. pflanzliche Substanzen wie Ayahuasca, Cannabis & Co., Atemtechniken, bestimmte Tänze, Yoga, Rituale, etc.).

Mit der sich schnell entwickelnden digitalen Technologie ist es daher naheliegend, dass auch dieser Bereich immer stärker dafür genutzt werden wird.

Sie wird im ersten Schritt das Bewusstmachen und im zweiten Schritt den Zugang zu erweiterten Bewusstseinszuständen vereinfachen.

Genauso wie bei den bereits älteren “Tools” der pflanzlichen Substanzen ist die Herausforderung dabei nicht, den Zugang zu erweiterten Bewusstseinszuständen zu ermöglichen.

Es ist vielmehr das Mitnehmen oder die Integration dieser Zustände in das “Tagesbewusstsein”, um zum Beispiel entspannt produktiver zu werden ohne auszubrennen.

Andernfalls wäre diese Möglichkeit nichts weiter als eine weitere neue Droge neben anderen mit gewissem Suchtfaktor, die lediglich dazu dient, den noch nicht nachhaltig entfernten “Schmutzschichten” zu entfliehen.

 

 

Habe Mut zu deinem eigene Raum. Er ist größer und weiter als du denkst!

Tobias

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